Baywa-Ticker: Vorstand rechnet mit Milliardenverlust

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03.07.2025

Baywa erwartet 1,6 Milliarden Euro Fehlbetrag

u003cpu003eBaywa erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag von rund 1,6 Milliarden Euro. Darüber hinaus hat sich das bilanzielle Eigenkapital des kriselnden Agrarkonzerns um mehr als die Hälfte des Grundkapitals halbiert. Auf Konzernebene bedeutet das ein negativer bilanzieller Eigenkapitalwert. Grund dafür sind vor allem umfangreiche Buchwert-Abschreibungen auf die Beteiligung an der Tochterfirma Baywa Re.u003c/pu003enu003cpu003eTrotz dieses hohen Verlusts betont der Vorstand, dass die Zahlen im Rahmen der Erwartungen des bestehenden Sanierungskonzepts liegen. Der Eigenkapitalverlust habe keine Auswirkungen auf die Umsetzung des Sanierungsplans, das unter anderem eine bereits abgeschlossene Sanierungsfinanzierung bis 2028 vorsieht.u003c/pu003enu003cpu003eAuch die positive Fortführungsprognose für das Unternehmen sowie das operative Geschäft bleiben davon unberührt, so Baywa. Zudem werde die geplante Bezugsrechts-Barkapitalerhöhung in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro wie vorgesehen durchgeführt.u003c/pu003enu003cpu003eGemäß dem Sanierungsgutachten soll das wirtschaftliche Eigenkapital von Baywa gruppenweit bis Ende 2028 wieder positiv sein. Die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses für 2024 ist für den 10. Juli 2025 geplant.u003c/pu003e
24.06.2025

Baywa verkleinert Vorstand und passt die Führung an

u003cpu003eBaywa verkleinert seinen Vorstand von fünf auf vier Personen im Zuge der laufenden Transformationen. Zum 1. Juli 2025 verabschiedet sich Vorstandsmitglied Reinhard Wolf in den Ruhestand. Der 65-Jährige war zuletzt für die Geschäftsbereiche Baustoffe und Agrar zuständig.u003c/pu003enu003cpu003eCEO Frank Hiller übernimmt nun zusätzlich die Verantwortung für die Bereiche Baustoffe und Technik. Vorständin Marlen Wienert führt künftig die Ressorts Agrar sowie Wärme und Mobilität. Die Zuständigkeiten von CRO Michael Baur und CFO Matthias J. Rapp ändern sich nicht.u003c/pu003enu003cpu003eAufsichtsratschef Gregor Scheller betont, Wolf habe mit seiner Erfahrung zur Weiterentwicklung zentraler Bereiche der Baywa beigetragen. Wolf selbst erklärt: „Für mich war es eine Frage der Haltung, die Baywa in dieser schwierigen Phase der letzten Monate zu begleiten. Vieles wurde auf den Weg gebracht, aber die Umsetzung bleibt harte Arbeit.“u003c/pu003enu003cpu003eReinhard Wolf blickt auf eine lange Karriere in der Agrarwirtschaft zurück. Nach Stationen bei der ÖRWZ und RWA Raiffeisen Ware Austria war er seit 2013 auch im Vorstand der Baywa tätig.u003c/pu003e
11.06.2025

Baywa verkauft Cefetra an First Dutch  

u003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eDer Mischkonzern u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/baywa-ticker-das-aktuellste-zur-krise-des-agrarkonzerns-187119/u0022u003eu003cspan data-contrast=u0022noneu0022u003eBaywau003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003e reduziert seine Milliardenschulden mit dem Verkauf der niederländischen Tochter Cefetra. Käufer ist die First-Dutch-Gruppe des Unternehmers Peter Goedvolk, womit Cefetra wieder in niederländische Hände zurückkehrt. Das Closing der Transaktion ist für das dritte Quartal 2025 vorgesehen, teilt Baywa mit. Die Kreditlast des Münchner Agrar-, Bau- und Energiekonzerns soll damit um 500 Millionen Euro sinken. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eDabei beträgt der Kaufpreis für die Anteile an Cefetra lediglich 125 Millionen Euro. Rund 100 Millionen Euro sollen sofort bei der Durchführung der Transaktion gezahlt werden, und weitere 25 Millionen Euro bis Ende des Jahres. Weitere rund 61 Millionen Euro sollen Baywa durch die Rückführung von Gesellschafterdarlehen zufließen.u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eDer größte Teil der Schuldenreduzierung resultiert offenbar daraus, dass Cefetra selbst hohe Kredite aufgenommen hat. Durch die Entkonsolidierung sollen sich die Bankverbindlichkeiten des Baywa-Konzerns um rund 500 Millionen Euro verringern.u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eZunächst hängt der Vollzug der Transaktion jedoch noch von mehreren Faktoren ab: Zuerst muss der Betriebsrat gehört werden, dann müssen sowohl die EU-Kommission als auch die italienischen Behörden der Transaktion zustimmen. Auch die Baywa finanzierenden Banken müssen ihr Okay geben. Sollte der Verkauf doch noch scheitern, erhält Baywa eine Break-up Fee von 12,5 Millionen Euro. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003e
06.06.2025

Sanierung im Starug-Verfahren gerichtlich bestätigt

u003cpu003eDer vom Agrarkonzern Baywa vorgelegte Restrukturierungsplan im Rahmen des Starug-Verfahrens wurde vom Amtsgericht München am heutigen Freitag bestätigt, wie Baywa in einer Presseaussendung mitteilt. Der Sanierungsplan wurde bereits am 15. Mai in einem Erörterungs- und Abstimmungstermin mit den erforderlichen Mehrheiten der Gläubiger und Aktionäre angenommen. Lediglich die gerichtliche Bestätigung stand noch aus.u003c/pu003e
15.05.2025

Sanierung nach Starug-Verfahren kommt

u003cpu003eBaywa wird sich künftig im Starug-Verfahren sanieren. Der Restrukturierungsplan wurde angenommen, wie der kriselnde Agrarkonzern mitteilte. Der vorgelegte Plan habe in einem „gerichtlichen Erörterungs- und Abstimmungstermin (EAT) die Zustimmung der erforderlichen Mehrheiten erhalten“, heißt es in der Mitteilung. Baywa erwartet zeitnah die Bestätigung für das Verfahren durch das Amtsgericht München. u003c/pu003e
05.05.2025

Baywa: RWA-Verkauf in trockenen Tüchern

u003cpu003eu003cspan class=u0022TextRun SCXW38226831 BCX0u0022 lang=u0022DE-DEu0022 xml_lang=u0022DE-DEu0022 data-contrast=u0022autou0022u003eu003cspan class=u0022NormalTextRun SCXW38226831 BCX0u0022u003eDer kriselnde Agrar-Konzern Baywa hat den Verkauf der Beteiligung an der RWA Raiffeisen Ware Austria (RWA) erfolgreich abgeschlossen. Zuvor hatten die Kartell- und Investitionskontrollbehörden in sieben Ländern die Zustimmung erteilt. Baywa hielt bislang 47,53 Prozent an der RAW. Diese gehen nun in den Besitz der RWAu003c/spanu003eu003c/spanu003e u003cspan class=u0022TextRun SCXW38226831 BCX0u0022 lang=u0022DE-DEu0022 xml_lang=u0022DE-DEu0022 data-contrast=u0022autou0022u003eu003cspan class=u0022NormalTextRun SCXW38226831 BCX0u0022u003eWare Austria Handel und Vermögensverwaltung (RWA u003c/spanu003eu003cspan class=u0022NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW38226831 BCX0u0022u003eeGenu003c/spanu003eu003cspan class=u0022NormalTextRun SCXW38226831 BCX0u0022u003e)u003c/spanu003eu003cspan class=u0022NormalTextRun SCXW38226831 BCX0u0022u003e über, die bereits 49,99 Prozent der Anteile hielt. Der Kaufpreis beträgt laut Baywa 176 Millionen Euro. Mit dem Verkaufu003c/spanu003e u003cspan class=u0022NormalTextRun SCXW38226831 BCX0u0022u003esoll sich der Schuldenstand des Baywa-Konzerns um u003c/spanu003eu003cspan class=u0022NormalTextRun SCXW38226831 BCX0u0022u003erund 500 Millionen Euro reduzieren.u003c/spanu003eu003c/spanu003eu003cspan class=u0022EOP SCXW38226831 BCX0u0022 data-ccp-props=u0022{}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003e
08.04.2025

Baywa aktualisiert Finanzierungskonzept

u003cpu003eDer kriselnde Agrarkonzern Baywa hat sich mit den Banken und Großaktionären auf ein aktualisiertes Finanzierungskonzept geeinigt. Die Überarbeitung betreffe neben dem Finanzierungskonzept außerdem die Sanierungsvereinbarung bis 2028, teilt das Unternehmen mit. Dieser Schritt sei aufgrund eines zusätzlichen Finanzierungsbedarfs der Tochtergesellschaft Baywa Re notwendig geworden.u003c/pu003enu003cpu003e„Die kurzfristige Bereitstellung der zusätzlichen, für das aktualisierte Finanzierungskonzept benötigten Liquidität verdeutlicht das Vertrauen der Finanzierungspartner und Großaktionäre in die Transformation von Baywa“, sagt CRO Michael Baur zu diesem Schritt. Auf der Grundlage der aktualisierten Sanierungsvereinbarung wird Baywa eigenen Angaben zufolge zeitnah einen überarbeiteten Restrukturierungskonzept beim Amtsgericht München einreichen. Das Ende Januar 2025 eingeleitete Starug-Verfahren soll weiterhin weder die Aktionärsrechte beschneiden noch einen Forderungsverzicht der Finanzgläubiger hervorrufen, heißt es in der Mitteilung weiter. u003c/pu003enu003cpu003eBaywa hat bereits die Häfte der 1.300 zu streichenden Vollzeitstellen abgebaut. Zudem hat der Konzern für 15 der 26 Standorte, die geschlossen werden sollen, ein Datum für die Werksschließungen festgelegt. u003c/pu003enu003cpu003eu0026nbsp;u003c/pu003e
18.03.2025

Genossenschaftsbanken erhöhen Risikovorsorge drastisch

u003cpu003eBaywa spielt eine wichtige Rolle für viele bayerische Landwirte und damit auch für die bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken. Diese stocken ihre Risikovorsorge nun deutlich auf. Das geht aus der Präsentation der Geschäftsentwicklung der VR-Banken des Genossenschaftsverband Bayern hervor. Die Risikovorsorge der Volks- und Raiffeisenbanken stieg 2024 um ein Drittel auf 400 Millionen Euro, inklusive der Abschreibungen auf Baywa, wie Verbandsvorstand Alexander Leißl mitteilte. Der Großteil entfalle jedoch auf das normale Kundengeschäft.u003c/pu003enu003cpu003eWelche bayerischen Genossenschaftsbanken Baywa Geld geliehen haben, blieb offen. Bekannt ist allerdings, dass die Genossenschaftsbanken über die Bayerische Raiffeisen Beteiligungs AG (BRB) mit mehr als einem Drittel der Anteile die größten Baywa-Aktionäre sind. Im August 2024 beteiligte sich BRB etwa an einem millionenschweren Rettungspaket für Baywa. So auch das Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken, die DZ Bank. Diese musste zuletzt ihre Risikovorsorge mehr als verfünffachen – auf 456 Millionen Euro. „Ein Großteil“ davon sei auf den kriselnden Agrarkonzern Baywa zurückzuführen, so DZ-Bank-Chef Cornelius Riese kürzlich.u003c/pu003enu003cpu003eFür das Jahr 2025 zeigt sich der Genossenschaftsverband jedoch positiv gestimmt: Für das laufende Jahr erwarte er nur geringe weitere Abschreibungen auf Baywa-Finanzierungen.u003c/pu003e
24.02.2025

Baywa gibt Mehrheit an Projekttochter Baywa Re ab

u003cpu003eu003c!u002du002d wp:paragraph u002du002du003eu003c/pu003enu003cpu003eDas Starug-Verfahren zur Sanierung der Baywa AG wird länger dauern als zunächst geplant. Denn die u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/themen/energiekrise/u0022u003eErneuerbare-Energienu003c/au003e-Tochter Baywa Re benötigt frisches Geld. Die börsennotierte Muttergesellschaft beziffert den Kapital- und Avalbedarf in einer Mitteilung auf 435 Millionen Euro bis 2028. Als Grund dafür nennt Baywa „geopolitische und marktspezifische Unsicherheiten und die damit verbundene Volatilität im Markt für erneuerbare Energien“.u003c/pu003enu003cpu003eu003c!u002du002d /wp:paragraph u002du002du003ennu003c!u002du002d wp:paragraph u002du002du003eu003c/pu003enu003cpu003eUm diesen Bedarf zu decken, strebt Baywa zwei Maßnahmen an: Der Konzern kündigte am späten Sonntagabend per Ad-hoc-Mitteilung an, die Mehrheit von 51 Prozent an der Wind- und Solar-Projekttochter an deren Miteigentümerin Energy Infrastructure Partners (EIP) abzugeben. Das Schweizer Beteiligungshaus soll über eine u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/themen/kapitalmarkt/u0022u003eKapitalerhöhungu003c/au003e, die vornehmlich EIP zeichnet, die Kontrolle über die Baywa Re erlangen. Zusätzlich plant die Baywa AG, Ansprüche aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 350 Millionen Euro aufzugeben. u003c/pu003enu003cpu003eu003c!u002du002d /wp:paragraph u002du002du003eu003c/pu003e
31.01.2025

Baywa beantragt Starug-Verfahren

u003cpu003eBaywa hat am heutigen Freitagvormittag angekündigt, beim Amtsgericht München ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Starug einzureichen. Hintergrund des Vorhabens ist, dass sich der Konzern zwar bereits mit den „wesentlichen Finanzierungspartnern“ auf ein „detailliertes Finanzierungskonzept und den Inhalt einer langfristigen Sanierungsvereinbarung bis 2027“ verständigt hat, es aber immer noch Einzelgläubiger gibt, die dem Plan noch nicht zugestimmt haben. Das Starug ermöglicht es Baywa, das Vorhaben auch ohne deren Zustimmung durchzusetzen. Weitere Details u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/baywa-schiebt-entschaerftes-starug-verfahren-an-199155/u0022u003ezum Starug-Antrag von Baywa lesen Sie in Kürze auf FINANCE-Onlineu003c/au003e. u003c/pu003e
14.01.2025

Neue Führung für Agrar und Technik in Sanierungsphase

u003cpu003eDie Sanierung von Baywa schreitet voran und bringt weitere personelle Veränderungen in den wesentlichen Bereichen mit sich: Der Geschäftsbereich Agrar, der den inländischen Agrarerzeugnishandel und das von der Techniksparte dazugekommene Betriebsmittelgeschäft umfasst, bekommt mit Jörg-Simon Immerz und Armin Kolditz eine neue Leitung. Kolditz wird das Standortnetz sowie den Agrarvertrieb verantworten, während Immerz sich auf die Bereiche Einkauf, Handel und Produktmanagement konzentrieren wird. Beide sind bereits viele Jahre für den Konzern tätig und berichten an den neuen Vorstand für Agrar und Bau, Reinhard Wolf, der erst kürzlich von RWA Raiffeisen gewechselt war.u003c/pu003enu003cpu003eAuch der Geschäftsbereich Technik steht seit Jahresbeginn unter einer neuen Leitung. Jürgen Rückert ist der neue Verantwortliche und wird an die Vorständin Marlen Wienert berichten. Rückert war zuletzt stellvertretender Geschäftsbereichsleiter für Agrar und Technik bei Baywa und hat bereits den Vertrieb der Bereiche fünf Jahre lang geleitet.u003c/pu003enu003cpu003eVon dem Agrarkonzern heißt es, die drei neuen Führungspersonen sollen „die anstehende Transformation maßgeblich begleiten.“ Ein Aspekt sei, die internen Strukturen und Prozesse noch stärker darauf auszurichten, wo das kriselnde Unternehmen einen Mehrwert für seine Geschäftspartner erzeugt. Damit soll das inländische Agrargeschäft effizienter und profitabler werden. Im Geschäftsbereich Technik gelte es, die guten Umsätze und Ergebnisse der vergangenen Jahre nachhaltig zu sichern, so Baywa.u003c/pu003e
05. Dezember 2024

Baywa will jede sechste Stelle streichen

u003cpu003eBaywa plant einen großen Stellenabbau. Der kriselnde Agrarkonzern will bis Ende 2027 rund 1.300 von insgesamt 8.000 Vollzeitstellen streichen. Betroffen ist davon hauptsächlich die zentrale Verwaltung, hier sollen rund 40 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen. Auch hat Baywa das bestehende Standortnetz kritisch auf Nachfrage und Profitabilität überprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass 26 von 400 Standorten langfristig nicht wirtschaftlich betrieben werden können. Sie sollen ebenfalls bis Ende 2027 geschlossen werden.u003c/pu003enu003cpu003eZiel ist es, im „operativen und organisatorischen Bereich über alle Geschäftsfelder hinweg“ Kosten einzusparen sowie die Liquiditätsbindung und die Prozesse zu optimieren, teilt das Unternehmen mit. Dazu gehörten vorrangig die Verschlankung der Verwaltungsfunktion und eine Transformation des IT-Bereichs.u003c/pu003enu003cpu003eTeil des „weitreichenden Transformationskonzepts“ ist auch der u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/deals/ma/kann-sich-baywa-mit-ma-gesundschrumpfen-191759/u0022u003eVerkauf von wesentlichen internationalen Beteiligungenu003c/au003e. Die Verkaufserlöse will der Konzern nutzen, um die Liquidität zu stärken und die Schulden zu tilgen. An den vier Kerngeschäften Agrar, Baustoffe, Energie und Technik wollen die Münchener indes festhalten. u003c/pu003enu003cpu003e„Die Baywa des Jahres 2027 wird ein fokussiertes, zeitgemäßes Handelshaus […] sein. Dass wir uns operativ wettbewerbsfähig aufstellen, ist Voraussetzung dafür, dass die Baywa wieder von ihrer führenden Marktposition in ihren Fokusmärkten profitieren kann. Mit dem Transformationskonzept ist jetzt die Basis für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens gelegt“, ist Restrukturierungsvorstand Michael Baur überzeugt.u003c/pu003e
02. Dezember 2024

Gutachter bestätigt Baywas Sanierungsfähigkeit

u003cpu003eBaywa kann nach Ansicht des Sanierungsgutachters gerettet werden; Baywa-Vorstand Wolf will sich derweil ganz auf seine Aufgabe konzentrieren. Die neuesten Entwicklungen zur Krise im Ticker.u003c/pu003enu003cpu003eDer angeschlagene Agrarkonzern Baywa ist nach Auffassung des Sanierungsgutachters zu retten. Im zweiten vorgelegten Entwurf sei dem Unternehmen auf Basis des konkretisierten Transformationskonzepts eine Sanierungsfähigkeit bescheinigt worden, teilte Baywa Freitagnacht mit.u003c/pu003enu003cpu003eBaywas Transformationskonzept sieht eine Konzentration auf die vier Kerngeschäftsbereiche Agrar, Baustoffe, Energie und Technik vor. Dafür solle die Organisation verschlankt und internationalen Beteiligungen verkauft werden. Außerdem soll im kommenden Jahr eine Bezugsrechtskapitalerhöhung durchgeführt werden.u003c/pu003enu003cpu003eMit den Verkaufserlösen und den durch die Einsparungen freigesetzten Mitteln sollen die Finanzverbindlichkeiten von mehr als 5 Milliarden Euro verringert werden. Der Gutachtenentwurf geht davon aus, dass nach der Transformationsphase, die bis Ende 2027 laufen soll, eine erheblich verbesserte Eigenkapitalquote vorliegen werde. Die Ausfertigung des finalen Sanierungsgutachtens und der Abschluss der Rekapitalisierung ist bis spätestens Anfang des zweiten Quartals 2025 geplant.u003c/pu003enu003cpu003eDerweil will sich Reinhard Wolf „ganz seiner Aufgabe im Vorstand der Baywa“ widmen, teilt am Wochenende die Baywa-Tochter RWA mit. Dort war Wolf bis zum 30. November Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor, hat diese Positionen aber nun abgegeben. Zu seinem Nachfolger bei RWA ist Johannes Schuster ernannt worden.u003c/pu003e
14. November 2024

Millionenschwerer Verlust bei Baywa

u003cpu003eDer Agrarkonzern u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/unternehmen/baywa/u0022u003eBaywa u003c/au003ehat am heutigen Donnerstagmorgen seine Geschäftszahlen der ersten neun Monate des aktuellen Jahres vorgelegt. Die Münchener, die im angegebenen Zeitraum 16 Milliarden Euro umgesetzt haben (Vorjahr: 18,2 Milliarden Euro), verzeichneten einen operativen Verlust von 77,6 Millionen Euro (Vorjahr: 214,6 Millionen Euro). Rechnet man die im Juli vorgenommene Wertberichtigung hinzu, beläuft sich der operative Konzernverlust auf 299,8 Millionen Euro. Der Konzernfehlbetrag erreichte sogar 640 Millionen Euro. Den größten Verlust verzeichnete das krankende Energiesegment Regenerative Energien mit einem bereinigten operativen Verlust (Ebit) von 336,3 Millionen Euro. u003c/pu003e
13. November 2024

Aufsichtsrat Wolfgang Altmüller verlässt Baywa

u003cpu003eDer stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Baywa, Wolfgang Altmüller, scheidet bei dem Agrarkonzern aus. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Altmüller wolle „ein Signal nach innen und außen senden auf dem Weg der Neuausrichtung“, zitiert ihn Reuters. Altmüller sitzt seit 2014 im Baywa-Aufsichtsrat, sein Vertrag wäre noch bis 2028 gelaufen.u003c/pu003e
13. November 2024

Bafin prüft Baywa-Bilanz

u003cpu003eDie deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin hat eine u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/bafin-ordnet-pruefung-von-baywa-bilanz-an-194372/u0022u003ePrüfung des Konzernabschlusses 2023 des Agrarkonzerns Baywau003c/au003e angeordnet. Die Bafin sieht „konkrete Anhaltspunkte“ für Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften, heißt es in einer Mitteilung vom 11. November. Besonders kritisch sieht die Finanzaufsicht die möglicherweise fehlerhafte Darstellung der Risikomanagementziele und -methoden. Das Liquiditätsrisiko hatte u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/unternehmen/baywa/u0022u003eBaywau003c/au003e im Geschäftsbericht 2023 noch als gering eingestuft. Der kriselnde Konzern steht mit mehr als 5 Milliarden Euro Finanzschulden unter erheblichem Sanierungsdruck.u003c/pu003e
06. November 2024

Kreditgeber nehmen Baywa-Eigentümer in die Pflicht

u003cpu003eUnter den Baywa-Kreditgebern wird es unruhig. Nach Informationen von „Platow“ soll es am heutigen Mittwoch zu einem Treffen der wichtigsten Gläubiger des Agrarkonzerns und Unternehmensvertretern in Frankfurt kommen. So sollen einige der Kreditgeber, wie etwa die LBBW, auf eine schnelle Entscheidung über weitere Rettungsschritte drängen.u003c/pu003enu003cpu003eMitte August hatte Baywa einen u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/rettungspaket-geschnuert-baywa-verschafft-sich-mehr-zeit-188212/u0022u003eÜberbrückungskredit über 272 Millionen Eurou003c/au003e erhalten. Ende September gab der Agrarkonzern dann bekannt, der Kredit solle u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/mehr-geld-und-zeit-fuer-baywa-reicht-das-fuer-den-turnaround-191001/u0022u003eum weitere 500 Millionen Euro aufgestocktu003c/au003e werden. Vor dieser angekündigten Aufstockung soll das Kreditkonsortium, bestehend aus LBBW, Unicredit, Deutsche Bank, DZ Bank, Commerzbank und RBI, nun eine weitere finanzielle Beteiligung der Baywa-Eigentümer fordern, so „Platow“. Demnach solle der größte Aktionär des Agrarkonzerns, die BRB Bayerische Raiffeisen Beteiligungs-AG (BRB), weitere 100 bis 150 Millionen Euro aufbringen, um unter anderem eine erste Rückzahlung an die Kreditgeber zu finanzieren. Eine weitere Finanzierung durch die BRB scheint laut „Platow“ jedoch unwahrscheinlich. Bei den bayerischen Volksbanken, die 80 Prozent an der BRB halten, sei die Schmerzgrenze bereits erreicht und eine weitere Finanzierung im dreistelligen Millionenbereich nicht absehbar.u003c/pu003enu003cpu003eUm diesem Finanzierungsdilemma zu entgehen, stehe laut „Platow“ nun eine Kapitalerhöhung bei Baywa im ersten Quartal des kommenden Jahres im Raum. Zusätzlich könne der u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/koennte-baywa-der-naechste-grosse-starug-fall-werden-191465/u0022u003eAgrarkonzern in einem Starug-Verfahren saniertu003c/au003e werden. So könne verhindert werden, dass das Kreditkonsortium auseinanderbricht und die Sanierung des Baywa-Konzerns gefährdet wird.u003c/pu003e
17. Oktober 2024

CEO und CFO verlassen Baywa

u003cpu003eCEO Marcus Pöllinger und CFO Andreas Helber verlassen Baywa. Das gab der Agrarkonzern am heutigen Donnerstag bekannt. Pöllinger scheidet bereits zum Monatsende aus, Helber bleibt noch bis Ende März 2025. Sein Vertrag wurde im Jahr 2021 noch bis März 2026 verlängert. u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/baywa-tauscht-halben-vorstand-aus-191977/u0022u003eMehr zu den Vorstandsveränderungen lesen Sie hieru003c/au003e.u003c/pu003e
30. September 2024

Banken stellen Baywa weitere 500 Millionen Euro bereit

u003cpu003eDer Baywa-Konzern erhält weitere 500 Millionen Euro von seinen Gläubigerbanken. Das teilte der angeschlagene Agrar- und Baukonzern am gestrigen Sonntagabend mit. Demnach wird der Mitte August mit Kernbanken aufgesetzte Überbrückungskredit in Höhe von 272 Millionen Euro um circa 500 Millionen Euro aufgestockt. Insgesamt summieren sich die von Gesellschaftern und Banken seit Mitte August bereitgestellten Finanzspritzen somit bereits auf über 1 Milliarde Euro.u003c/pu003enu003cpu003eParallel bekommt Baywa auch mehr Zeit eingeräumt: Laut Unternehmen werden sowohl der Überbrückungskredit als auch das Stillhalteabkommen mit Banken, das die Aussetzung fälliger Darlehensrückzahlungen vorsieht, um drei Monate bis Ende 2024 verlängert. Der Konzern sieht darin die Grundlage „für eine daran anschließende langfristige Finanzierungslösung bis Ende 2027“. Die dafür relevanten Eckpunkte würden aktuell noch zwischen der Baywa, den kreditgebenden Banken sowie weiteren relevanten Stakeholdern verhandelt.u003c/pu003e
24. September 2024

Sanierungsgutachten fällt positiv aus

u003cpu003eDeutschlands größter Agrar- und Baustoffhändler Baywa kann unter bestimmten Voraussetzungen gerettet werden. Das von Roland Berger erstellte Sanierungsgutachten kommt in einem ersten Entwurf zu dem Schluss, dass Baywa mittelfristig die operative Wettbewerbs- und Renditefähigkeit wieder herstellen kann. Dafür sei „eine Restrukturierung über einen mehrjährigen Zeitraum“ notwendig. Das Gutachten empfiehlt „zahlreiche operative Einsparmaßnahmen“, was den Abbau von Personal bedeuten dürften, sowie „die Veräußerung von einzelnen Geschäftsbereichen“. Besonders die Erneuerbare-Energien-Tochter Baywa r.e., die für viele der finanziellen Schwierigkeiten des Agrarkonzerns verantwortlich ist, dürfte ein heißer Verkaufskandidat sein. Die Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern und wesentlichen Stakeholdern über das Sanierungskonzept sowie die Neuordnung der Finanzierung verliefen weiterhin konstruktiv, teilt Baywa mit. „Der Vorstand geht davon aus, dass sie erfolgreich abgeschlossen werden können.“u003c/pu003e
10. September 2024

Baywa verpflichtet Restrukturierer Michael Baur

u003cpu003eDer Baywa-Vorstand hat den u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/michael-baur-der-extrovertierte-170619/u0022u003eexternen Restrukturierungsexperten Michael Bauru003c/au003e zum Chief Restructuring Officer (CRO) und Generalbevollmächtigten des Konzerns ernannt. Baur ist Global Vice Chairman bei der Unternehmensberatung Alix Partners und auf finanzielle und operative Umstrukturierungen und u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/transformation-nachrichten/u0022u003eTransformationenu003c/au003e spezialisiert. Bei dem strauchelnden Agrarunternehmen soll er für alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/themen/restrukturierung/u0022u003eRestrukturierungu003c/au003e verantwortlich sein.u003c/pu003enu003cpu003eBereits in den vergangenen Wochen war Baur für Baywa aktiv. Der Konzern hatte Mitte August mit seinen beiden größten Gesellschaftern und den kreditgebenden Banken ein Finanzierungspaket ausgehandelt, das kurzfristig frische Liquidität in Höhe von rund 550 Millionen Euro einbrachte und die Finanzierung bis Ende September sichert. Bis dahin soll auch das Sanierungsgutachten vorliegen.u003c/pu003enu003cpu003e„Gemeinsam haben wir die Baywa in den vergangenen Wochen bereits erfolgreich stabilisiert. Jetzt arbeiten wir an einem umfangreichen Restrukturierungskonzept. Dieses gilt es konsequent und zielorientiert umzusetzen und die Baywa wieder in eine nachhaltige Unternehmenssituation zu führen“, sagt Michael Baur. Als Interim-Manager hat er bereits zahlreiche Restrukturierungen geleitet, unter anderem beim Automobilzulieferer Benteler.u003c/pu003e
15. August 2024

Baywa sichert sich Finanzierungspaket

u003cpu003eDie Baywa verschafft sich etwas Luft. Der Konzern hat sich mit seinen größten Gesellschaftern und kreditgebenden Banken auf ein u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/rettungspaket-geschnuert-baywa-verschafft-sich-mehr-zeit-188212/u0022u003eFinanzierungspaket in Höhe von rund 550 Millionen Euro geeinigtu003c/au003e. So stellen Baywas Kernbanken einen Überbrückungskredit in Höhe von 272 Millionen Euro zur Verfügung.u003c/pu003enu003cpu003eFerner beteiligen sich die beiden Großaktionäre, die Bayerische Raiffeisen Beteiligungs-AG (BRB) und die Raiffeisen Agrar Invest (RAIG), mit 125 Millionen Euro an dem Rettungspaket. Darüber hinaus hat die BRB gemeinsam mit der DZ Bank die Baywa-Beteiligung an der BRB-Holding von 43,5 Prozent für einen Kaufpreis von 120 Millionen Euro sowie RWA Baywas Beteiligung an BSV Saaten für etwa 10 Millionen Euro erworben. u003c/pu003enu003cpu003eNeben dem Finanzierungspaket hat das Unternehmen sich auf ein Stillhalteabkommen mit den Banken geeinigt, wodurch bereits fällige Darlehensrückzahlungen ausgesetzt werden. Die Vereinbarung gilt zunächst bis Ende September, mit einer Verlängerungsmöglichkeit bis zum 31. Dezember 2024. Bis dahin will die Baywa ein Sanierungsgutachten vorlegen.u003c/pu003enu003cpu003eAuch am Aktienmarkt kann Baywa Luft holen. Medienberichten zufolge zieht sich der Leerverkäufer Millenium Capital Partners bei dem Konzern zurück. So hat der Shortseller seine Netto-Leerverkaufsposition von 0,59 Prozent auf 0,42 Prozent verringert.u003c/pu003e
14. August 2024

Aktionär fechtet Entlastung des Baywa-Aufsichtsrats an

u003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eEin Aktionär der kriselnden Baywa hat eine Anfechtungsklage gegen die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 erhoben. Das geht aus einer Bekanntmachung des Baywa-Vorstands im Bundesanzeiger hervor. Anhängig ist die Klage bei der 5. Kammer für Handelssachen am Landgericht München I.u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eGelesen werden kann das als nachträglicher Versuch eines Misstrauensvotums: Der Baywa-Aufsichtsrat war bei der ordentlichen Hauptversammlung am 11. Juni 2024 mit über 98 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen entlastet worden. Vier Wochen später machte der hoch verschuldete Agrarkonzern dann jedoch öffentlich, dass er sich in einer „angespannten Finanzierungslage“ befindet und der Vorstand auf Drängen der kreditgebenden Banken ein Sanierungsgutachten in Auftrag geben musste. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:259}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eSeitdem sind auch die Mitglieder des Aufsichtsrats in die Kritik geraten, vor allem die beiden ehemaligen Vorsitzenden Klaus Josef Lutz und Manfred Nüssel. Lutz war bis Frühjahr 2023 Vorstandschef der Baywa und rückte dann im Juni 2023 nahtlos an die Spitze des Kontrollgremiums. Nur ein halbes Jahr später trat er aber wieder zurück, nachdem es laut Medienberichten Querelen mit dem Vorstand gegeben haben soll. Sein Vorgänger Nüssel saß mit 40 Jahren unüblich lang im Baywa-Aufsichtsrat, 23 Jahre davon als Vorsitzender. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:259}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eDaneben steht auch das noch aktive Aufsichtsratsmitglied Joachim Rukwied in der Kritik. Besonders pikant: Als Präsident des Deutschen Bauernverbands ist er oberster Vertreter der Landwirte, für die die Baywa als Zwischenhändler agiert. „Bei dieser astronomischen Summe der Finanzschulden ist es kaum vorstellbar, dass diese Krise nicht schon früher absehbar gewesen sein soll. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, ist im Aufsichtsrat der Baywa und sollte die Zahlen kennen. Er hat uns Bäuerinnen und Bauern zu keinem Zeitpunkt gewarnt“, kritisierte etwa Lucia Heigl, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:259}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003e
08. August 2024

Baywa-Sanierungsgutachten lässt auf sich warten

u003cpu003eDas u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/banken-draengen-baywa-zu-sanierungsgutachten-186163/u0022u003eSanierungsgutachtenu003c/au003e für den kriselnden Baywa-Konzern, an dem Roland Berger arbeitet, soll erst am 15. September fertig gestellt werden. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Herausforderung: Erst nach Abschluss des Gutachtens wollen die kreditgebenden Banken über eine weitere Umschuldung von Baywa entscheiden. Doch bereits jetzt ist der Konzern mit mehr als 5,5 Milliarden Euro massiv überschuldet. Ein signifikanter Teil der Kredite muss nun in dem Umfeld gestiegener Zinsen refinanziert werden.u003c/pu003enu003cpu003eSchlechte Nachrichten sind das allerdings noch nicht per se. Üblicherweise dauert es vier bis acht Wochen, bis ein Sanierungsgutachten finalisiert ist, und in dieser Spanne bewegt sich das Agrarunternehmen auch noch. Dass es bei einem international tätigen Mischkonzern wie Baywa mit der Erstellung des Gutachtens länger dauern würde, war von Marktbeobachtern bereits erwartet worden.u003c/pu003enu003cpu003eDie Krise des Münchener Agrarkonzerns beschäftigt mittlerweile nicht nur die Berater von Roland Berger. Die u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/themen/kanzleien/u0022u003eWirtschaftskanzleiu003c/au003e Gleiss Lutz, die Baywa bereits bei Finanzierungsangelegenheiten beraten hatte, sowie die Investmentbank Rothschild sollen beauftragt worden sein, Verkaufsmöglichkeiten innerhalb des Konzerns zu eruieren. Ein heißer Kandidat ist die u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/banken-greifen-baywa-offenbar-unter-die-arme-186890/u0022u003eEnergietochter Baywa Reu003c/au003e, die bereits zu 40 Prozent dem Infrastrukturinvestors Energy Infrastructure Partners gehört.u003c/pu003e
29. Juli 2024

Baywa-Finanzbedarf von bis zu 600 Millionen Euro?

u003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eNach dem ersten Schockmoment der Anleger über die finanzielle Schieflage der u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/unternehmen/baywa/u0022u003eu003cspan data-contrast=u0022noneu0022u003eBaywau003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003e-Gruppe zeigt der u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/themen/kapitalmarkt/u0022u003eu003cspan data-contrast=u0022noneu0022u003eKapitalmarktu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003e vorsichtig Hoffnung, dass die Medienberichte über helfende u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/banken-greifen-baywa-offenbar-unter-die-arme-186890/u0022u003eu003cspan data-contrast=u0022noneu0022u003eLiquiditätsspritzen in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro aus den Reihen der Genossenschaftsfamilieu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003e die brenzlige Lage entspannen könnten. Die Aktie des angeschlagenen Konzerns erholte sich leicht. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:256}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eDiese Hoffnung könnte jäh platzen, denn als potenzieller Sanierungsfall muss das Unternehmen darlegen, dass sein Finanzbedarf für die kommenden zwölf Monate gewährleistet werden kann. Wie die „Wirtschaftswoche“ jedoch aus Insiderkreisen erfahren haben will, soll sich der Finanzbedarf auf satte 500 bis 600 Millionen Euro belaufen, die bis September sichergestellt werden müssen. Etwaige Finanzspritzen von unterstützenden Banken sind daher nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:256}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eAm heutigen Montag sollen Vertreter von Baywa und der Banken zu einem entscheidenden Treffen zusammenkommen.u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:256}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003e
29. Juli 2024

Baywa kassiert Prognose und verschiebt Halbjahresbilanz

u003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eIm Zuge der heftigen Krise, in die der Agrarkonzern Baywa in den vergangenen zwei Wochen immer tiefer gerutscht ist, werden die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2024 mit Spannung erwartet. Eigentlich sollte das jüngste Zahlenwerk am 8. August vorgelegt werden. Daraus wird nun aber nichts: Wie Baywa per Ad-hoc-Meldung bekannt gab, verschiebt sich die Bilanzvorlage auf den 27. September. Grund ist die laufende Impairment-Überprüfung durch Roland Berger, die Klarheit darüber geben soll, wie es um den Konzern im Detail bestellt ist. Darüber hinaus kassierte der Konzern die Jahresprognose für den Vorsteuergewinn (Ebit). Hier hatte Baywa ursprünglich mit einem Zielkorridor zwischen 365 und 385 Millionen Euro gerechnet. u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:256}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eEinen ersten Einblick in die Bücher hat die Baywa-Spitze aber dennoch gegeben. Nach vorläufigen Zahlen erzielte der Baywa-Konzern im ersten Halbjahr 2024 einen Konzernumsatz in Höhe von 10,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 12,6 Milliarden Euro) und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 149,5 Millionen Euro (Vorjahr: 322,1 Millionen Euro). Das vorläufige Ebit im zweiten Quartal betrage 61,3 Millionen Euro (Vorjahr: 95,1 Millionen Euro). u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:256}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003enu003cpu003eu003cspan data-contrast=u0022autou0022u003eAllerdings, so betont die Konzernführung, stehen diese Zahlen unter Vorbehalt „der durch die Aktienkursentwicklung erforderlich gewordenen und noch durchzuführenden Impairment-Überprüfungen.“ Experten schreiben den Zahlen wenig Aussagekraft zu, denn die Ergebnisse der Impairment-Überprüfung könnten starke negative Auswirkungen auf die Bilanz haben.u003c/spanu003eu003cspan data-ccp-props=u0022{u0026quot;201341983u0026quot;:0,u0026quot;335559739u0026quot;:160,u0026quot;335559740u0026quot;:256}u0022u003e u003c/spanu003eu003c/pu003e
24. Juli 2024

Banken wollen Baywa stabilisieren

u003cpu003eu003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/unternehmen/baywa/u0022u003eBaywau003c/au003e soll eine Finanzspritze in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro aus der Genossenschaftsfamilie erhalten. u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/banken-greifen-baywa-offenbar-unter-die-arme-186890/u0022u003eDarüber soll auf der vergangenen Aufsichtsratssitzung gesprochen worden seinu003c/au003e, wie das Finanzblatt „Platow“ berichtete. Weiter heißt es, dass es sich bei dem Geld um eine Art Darlehen handeln soll.u003c/pu003enu003cpu003eHinter der Liquiditätsspritze sollen dem Bericht zufolge die BRB Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG und die österreichische Raiffeisen Agrar Invest stehen, die gemeinsam die Mehrheit an dem Münchener Konzern halten. Die BRB setzt sich aus den bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken zusammen. Diese sind mit 83 Prozent an der Gesellschaft beteiligt.u003c/pu003enu003cpu003eIn einer DPA-Meldung äußert sich der scheidende Vorsitzende des Genossenschaftsverbands Bayern, Gregor Scheller, zu der Finanzspritze: „Wir werden uns da solidarisch zeigen, wir werden diesen Weg auch konstruktiv miteinander gehen.“ In der Meldung heißt es weiter, dass der Hilfsplan in Kürze bekannt gegeben werden soll.u003c/pu003e
23. Juli 2024

CFO der Energietochter Baywa Re tritt ab

u003cpu003eMihaela Seidl, u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/cfo-nachrichten/u0022u003eCFOu003c/au003e der Baywa-Energietochter Baywa Re, u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/baywa-krise-cfo-der-energietochter-re-tritt-ab-186801/u0022u003ehat das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassenu003c/au003e. Damit zieht die Krise des Baywa-Konzerns erste personelle Konsequenzen nach sich. Gründe für Seidls Abgang nannte das Unternehmen auf Nachfrage von FINANCE nicht. Wer auf Seidl folgen wird, ist noch offen. Baywa Re war zuletzt in schwierige Fahrwasser geraten. So soll sich etwa der Verkauf von Projekten nach ihrer Fertigstellung schwierig gestaltet haben.u003c/pu003e
15. Juli 2024

Banken verlangen Sanierungsgutachten von Baywa

u003cpu003eAufgrund einer nach eigenen Angaben „angespannten Finanzierungslage“ und auf Drängen der kreditgebenden Banken hin u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/banken-draengen-baywa-zu-sanierungsgutachten-186163/u0022u003ehat Baywa ein Sanierungsgutachten in Auftrag gegebenu003c/au003e. Die rund elf Banken wollen durch das Sanierungsgutachten mehr Transparenz und Sicherheit erhalten.u003c/pu003enu003cpu003eDas Gutachten wird von der Unternehmensberatung Roland Berger durchgeführt, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtete. Weiter heißt es, dass ein externer CRO das Agrarhandels- und Energieunternehmen bei der u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/themen/restrukturierung/u0022u003eRestrukturierungu003c/au003e unterstützen soll.u003c/pu003enu003cpu003eFest steht zudem, dass es um die Finanzen nicht gut bestellt ist. So schlossen die Münchener das vergangene Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 93,4 Millionen Euro ab. Im vorherigen Jahr waren es noch 239,5 Millionen Euro. Und auch im ersten Quartal 2024 lief es nicht besser – hier steht ein Fehlbetrag von 108 Millionen Euro zu Buche. Dazu kommen die hohen Nettoschulden des Agrarhändlers. Diese lagen am Ende des Geschäftsjahrs 2023 bei knapp 5,2 Milliarden Euro.u003c/pu003e
29. April 2024

Baywa sagt Neuemission einer Anleihe kurzfristig ab

u003cpu003eRückblick ins Frühjahr: u003ca href=u0022https://www.finance-magazin.de/unternehmen/baywa/u0022u003eBaywau003c/au003e plante die Neuemission eines fünfjährigen Bonds mit einem Volumen von 250 Millionen Euro und einem Zinssatz von 6,75 Prozent. Die Emission musste damals allerdings aufgrund fehlender Investorennachfrage kurzfristig abgesagt werden, wie „Agrarheute“ berichtete. Die neue Anleihe sollte zur Rückzahlung eines im Juni fälligen Green Bonds über 500 Millionen Euro genutzt werden.u003c/pu003e